Benelux

Die Deutsch-Benelux Gesellschaft

Leitung: Rainer Frickhöfer

 

 

Luxemburg
Das Atomium

Die Deutsch-Benelux Gesellschaft ist ein Zusammenschluss von ursprünglich drei Gesellschaften. Sie will mit ihren Veranstaltungen Kenntnisse über die Niederlande, Belgien und Luxemburg vermitteln, und Wohlwollen sowie Verständnis für unsere nächsten Nachbarn wecken. Spannend sind deren Geschichte und Kultur allemal. Wir veranstalten gern Studienfahrten dorthin – als gelungene Verbindung von theoretischem Erfahren und praktischem Kennenlernen.

Die Niederlande: Wir besuchten nicht nur drei Provinzen, sondern trafen uns auch mit Verantwortlichen der jeweiligen Provinz-Verwaltung. Natürlich waren wir auch in Amsterdam, Den Haag oder Rotterdam. Ganz plastisch kamen wir so der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Niederlande nahe.

Die Deutsch-Benelux-Gesellschaft widmet sich aber auch der Vergangenheit: der niederländischen Geschichte unter besonderer Beachtung des Verhältnisses Deutschland-Niederlande. Dazu gehört die Glanzzeit der Niederlande im 17. Jahrhundert, aber natürlich auch die Zeit nach 1940.

Der deutsche Überfall auf die Niederlande sowie die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkriegs belasten bis heute das deutsch-niederländische Verhältnis. Über dieses Thema informierten uns unter anderem zwei deutsche Botschafter in den Niederlanden, ein niederländischer Diplomat und die Professoren Lademacher und Wielenga – der ehemalige und der jetzige Leiter der Niederlande-Studien an der Universität Münster.

Eingehend haben wir uns auch mit der Geschichte sowie den politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Niederlande im 17. Jahrhundert beschäftigt. Damals war die Republik der Vereinigten Niederlande eine der führenden Kolonial- und Seemächte der Welt. Das 17. Jahrhundert war auch der Höhepunkt der niederländischen Malerei - ein Gipfelpunkt der Malerei überhaupt. Neben Dia-Vorträgen verschafften wir uns von ihr bei Museumsbesuchen einen Eindruck. Besonders zu erwähnen ist der Besuch im Reichsmuseum Amsterdam im Jahre 2000 anlässlich einer Sonderausstellung zu seinem 200-jährigen Bestehen. Ähnlich eindrucksvoll: Der Stellvertreter des Botschafters führte uns durch die neue niederländische Botschaft in Berlin.

Belgien: Besonders interessierte uns die Föderalisierung Belgiens, die 1970 begann. Deren Ziel: Das Zusammenleben von drei Sprach- und Kulturgemeinschaften in einem Staat neu zu ordnen. Wir besuchten mehrmals die Institutionen der deutschen Sprachgemeinschaft in Eupen und kamen mit den Menschen ins Gespräch. 2003 war Mathieu Grosch, der belgische Europaabgeordnete und Bürgermeister von Kelmis, einer Nachbargemeinde Aachens, als Referent zu Gast – eine unserer diversen Vortragsveranstaltungen zum Thema Belgien. Und natürlich interessiert uns auch die belgische Monarchie: Ein Höhepunkt war die Veranstaltung über König Baudouin anlässlich seines 60. Geburtstages 1990 – der belgische Botschafter war auch dabei.

Luxemburg:  Auch nach Luxemburg haben wir bereits mehrere Studienfahrten unternommen, um unsere in Vorträgen gewonnenen Erkenntnisse über Land und Leute zu vertiefen.

Das aktuelle Programm finden Sie in der "Ländersuche" (oben rechts).