China

Deutsch-Chinesische Gesellschaft

Leitung: Karin Zhang

Aktuelles Interview und Videostatement

Das aktuelle Programm der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft zur Ansicht/zum Download. Kurzfristige Änderungen entnehmen Sie bitte der Datenbank unter "Ländersuche"

Auf Initiative der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft wurden 1990 und 1993 zwei Ausstellungen zur Terrakotta Armee in Dortmund gezeigt.
Initiiert von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft gehören heute die Schul-Austauschprogramme mit China zum Angebot der AgNRW.
Das alljährliche chinesische Frühlingsfest zieht viele Menschen aus der gesamten Region an.

Erste Kontakte nach China knüpfen Mitglieder der damaligen Auslandsgesellschaft nach Maos Tod und einer Öffnung der Volksrepublik China im Winter 1976. Im Juli und November 1977 bewilligen die chinesischen Behörden zwei Reisen. Auch Auslandsgesellschafts-Präsident Dr. Harald Koch fährt mit.

Diese beiden Reisen lassen bei Teilnehmern und Mitgliedern der Auslandsgesellschaft den Plan reifen, eine Deutsch-Chinesische Gesellschaft zu gründen. Am 27. Februar 1979 ist es soweit: Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft wird ins Leben gerufen. Christa Frommknecht wird Vorsitzende und bleibt es 20 Jahre; ihre Stellvertreter sind Klaus Strunck und die Chinesin Hsiang Chen-Klein.

Herausragendes Ereignis der Anfangszeit: der erste „Dortmunder China-Tag“ im September 1979. Zu den regelmäßigen Höhepunkten in unserem Veranstaltungskalender gehören das „Frühlingsfest“, das aus Anlass des chinesischen Neujahrs nach dem traditionellen Mondkalender jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar gefeiert wird. Und das Mondfest im September/Oktober.

Seit Anfang der 1980er arbeitet Heinz Kordy, der Leiter der Abteilung Reisen, im Vorstand mit. Das zehnjährige Jubiläum begeht die Deutsch-Chinesische Gesellschaft im Februar 1989 bei einem festlichen „Dortmunder China-Tag“ - mit prominenten Gästen, Ausstellungen, Vorträgen, Literaturlesungen und Journalistengesprächen. Bekanntester Gast: der damalige chinesische Botschafter Mei Zhaorong.

Aufgrund der Ereignisse auf dem Tian An Men Platz war 1989 ein schwieriges Jahr. Aus diesem Grund wurde z.B. die Städtepartnerschaft Dortmund-Xian, bei deren Zustandekommen auch einige Mitglieder der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft einen erheblichen Anteil hatten, erst am 27.06.1991 vollzogen. Gerade in dieser schwierigen Zeit gelang es der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft, die Kontakte zu Xian zu nutzen, so dass zwei Ausstellungen der „Auslandsgesellschaft für archäologische Ausstellungen der Provinz Shaanxi“ in Xian in Dortmund gezeigt werden konnten: die viel beachtete Ausstellung „Jenseits der Großen Mauer. Der erste Kaiser von China und seine Terrakotta Armee“ (12.08.-11.11.90) im Museum am Ostwall, sowie die Ausstellung „Chinas Goldenes Zeitalter  Die Tang-Dynastie (618-907 n. Chr.) (22.08.-21.11.93). Zu beiden Ausstellungen bot die Deutsch-Chinesische Gesellschaft ergänzende Seminare und Fachvorträge an. In Kooperation mit der Reiseabteilung wurden Studienreisen und fachspezifische Studienreisen angeboten, um den Bürgern unserer Region die Möglichkeit zu bieten, die chinesische Partnerstadt näher kennen zu lernen. Die ersten Austauschprogramme zwischen Schulen und Begegnungen im musisch-kulturellen Bereich werden initiiert. Etliche dieser Programme werden heute noch durchgeführt.

Seit 1999 rotiert der Vorsitz jährlich; Dr. Halbeisen folgt im Herbst 2000 Jantje Zurbrüggen, ihre Vertreterin wird Xu Dongping. Frau Zurbrüggen erweitert den Vorstand mit Friedrich Fälker und Robert Elsner. Neu eingeführt werden die regelmäßige Veranstaltung „Ni Hao Dortmund“, sowie zahlreiche Veranstaltungen über das Leben in China, chinesische Traditionen und Diavorträge. Außerdem werden in unregelmäßigen Abständen chinesische Filme gezeigt. Ein besonderer Schwerpunkt wird die jährliche Veranstaltung im Westfalenpark „Spielend Verstehen“. Seit 2011 leitet Karin Zhang die Deutsch-Chinesische Gesellschaft.