Frankreich

Die Deutsch-Französische Gesellschaft

Leitung: David Babin, Odile Brogden, Pascale Gauchard

Aktuelles Interview und Videostatement

Aktuelles Programm der Deutsch-Französischen Gesellschaft
Kurzfristige Änderungen finden Sie unter "Ländersuche" (oben rechts).


Schüler der Oberstufe treffen die Redakteurin der Sendung „Karambolage“ von arte TV  anlässlich der 60-Jahrfeier im November 2008 (© Alexander Völkel).
Französischer Spielclub, Kirchhörde
Dortmunder Schüler der Klasse 8 stellen ihre Übersetzungsarbeit in Amiens vor.

Im Januar 2008 haben David Babin, Odile Brogden und Pascale Gauchard die Leitung der Deutsch-Französischen Gesellschaft übernommen. Erster großer Auftritt war die 60 Jahrfeier der Deutsch-Französischen Gesellschaft im November 2008 (das im März 1949 gegründete Auslandsinstitut wurde nämlich zunächst als Deutsch-Französisches Institut Ende 1948 gegründet).

Neben den interkulturellen Veranstaltungen und den politischen Abenden stehen für das Trio die Zusammenarbeit mit Schulen und die Belebung des Austausches mit der Partnerstadt Amiens ganz oben auf der Agenda. Im nächsten Jahr wird die Städtepartnerschaft 50 Jahre alt, zeitgleich mit der Kulturhauptstadt Ruhr2010, ein Anlass, sich am Projekt „Urspuk, Bunte Parade“ zu beteiligen. Mit der Ausrichtung der Regionaltagung der Deutsch-Französischen Gesellschaft im Herbst 2009 setzt das Team eine langjährige Tradition fort (bereits 1979, 1987 und 1998 fand diese Tagung in Dortmund statt).

Die Deutsch-Französische Gesellschaft bleibt unweigerlich mit dem Namen Ursula Sternkopf verbunden, die die Gesellschaft über 30 Jahre leitete. „Ganz besonders hat die Deutsch-Französische Gesellschaft davon profitiert, dass der langjährige Geschäftsführer, Dr. Friebel, frankophil war. Viele Impulse gab er für die Arbeit. Er wirkte z.B. an der Städtepartnerschaft mit Amiens entscheidend mit und gab zwei Amiens-Stadtführer heraus (1970,1992). Die jährliche Regionaltagung der Deutsch-Französischen Gesellschaften, die bis heute stattfindet, geht auch auf seine Initiative zurück“, erinnert sie sich. Es habe so viele herausragende Momente mit namhaften Referenten gegeben, (Prof. Dr. Rudolf von Thadden, den Journalisten Heiko Engelkes und Jean Paul Picaper oder Prof. Henri Ménudier, um nur einige Namen zu erwähnen), Theaterabende, Studienreisen in alle Gegenden Frankreichs, dass es ihr schwer fällt, „einen Höhepunkt“ zu nennen. Vielleicht doch: „Der Abend mit Prof. Bassam Tibi im Jahr 2000. Es ging um den Euro-Islam, also kein spezielles Frankreich-Thema. Der Saal war voll, über 100 Personen, es gab eine heftige Debatte. Es war großartig. Ich bin besonders stolz auf diesen Abend, denn es hatte zwei Jahre gedauert, bis Prof. Tibi zusagte. Er selbst räumte ein, er sei gekommen, weil ich so hartnäckig gewesen sei“, kommentiert Sternkopf.

Odile Brogden leitete über 20 Jahre den „Cercle français“. „L’ambiance conviviale“ – jene französische zwanglos-gastfreundliche Stimmung um einen harten Kern von Freunden zog damals Frankophile und Frankophone aus aller Welt an. Zeitweise wurde der Cercle sogar zur inoffiziellen Anlaufstelle des Konsulats: „Meine Wohnung verwandelte sich für einen Nachmittag in ein Wahllokal. Manchen „verlorenen Seelen“ habe ich auch geholfen, Formalitäten zu erledigen“, so Brogden. Auch dieser  regelmäßige Treff hat mit David Babin als Moderator einen „zweiten Atem“ gefunden.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft ist Mitglied in der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. - Schauen Sie auf die Plattform für das Franco-Allemand in Deutschland: www.vdfg.de!

Regionaltagung der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Dortmund, Okt. 2009, Teilnehmer-Bericht von Ingeborg Christ