Großbritannien

Die Deutsch-Britische Gesellschaft

Leitung: Rolf Dickel

Aktuelles Interview und Videostatement

Aktuelles Programm der Deutsch-Britischen Gesellschaft
Kurzfristige Änderungen finden Sie unter "Ländersuche" (oben rechts)


Auch der Councillor Frank Robinson, Lord Mayor of Leeds, war an diesem Abend zu Besuch in Dortmund; er trug sich am Vormittag ins Goldene Buch der Stadt ein. Auf dem Bild (v.l.n.r.) Erich G. Fritz, Frank Robinson, Dr. Gerhard Langemeyer, Annegret Langemey
Lord Mayor of Leeds (rechts) und Lady Mayor
Gast bei der 50 Jahrfeier der Deutsch-Britischen Gesellschft am 28. März war die Lothian and Borders Police Pipe Band aus Edinburgh, eine der ältesten Dudelsack-Bands der Welt

1949 wurde von der britischen Militärregierung in Dortmund „Die Brücke“ gegründet. Die Einrichtung diente auch der Hinführung zur Demokratie nach den Jahren des NS-Regimes. In Debattierclubs, Literary Circles und bei Vorträgen und Reisen nach Großbritannien setzten sich die Teilnehmer aktiv mit der britischen Kultur auseinander. 1959 wurde dieses britische Kulturinstitut geschlossen. Das war die Geburtsstunde der Deutsch-Britischen Gesellschaft.

Die Auslandsgesellschaft übernahm die „Brücke“ und nannte sie in „Länderkreis Großbritannien und Commonwealth“ (später Deutsch-Britische Gesellschaft) um. Das bedeutete eine Erweiterung der Arbeit und der Aufgaben der Auslandsgesellschaft. Ein Meilenstein in der Geschichte der Deutsch-Britischen Gesellschaft ist sicher die Städtepartnerschaft Dortmund – Leeds. Neben den Aktivitäten der Stadt Dortmund leistete die Deutsch-Britische Gesellschaft wichtige begleitende Arbeit. In diesem Jahr (1969) fanden auch die 2. Auslandskulturtage der Stadt Dortmund statt. Es kam zu einem regen Austausch von Besuchergruppen.

Die Chronik der Deutsch-Britischen Gesellschaft zeigt eine lückenlose Abfolge hochkarätiger Veranstaltungen. Dazu nennt der frühere Leiter der Deutsch-Britischen Gesellschaft Geoffrey Tranter u.a. „die umfangreiche Beteiligung der Auslandsgesellschaft an den vier (!) Auslandskulturtagen mit Großbritannien“. Zu nennen sind auch die Kontakte zu britischen Militärangehörigen, ihren Familien und zur Cornwall School. Durch den Abzug der Briten veränderte sich auch das Umfeld für die Deutsch-Britische Gesellschaft. Dass diese aber weiterhin aktiv blieb, zeigt ihre starke Verankerung in der Dortmunder Bevölkerung und darüber hinaus.

Seit 2002 leitet Rolf Dickel die Deutsch-Britische Gesellschaft. Von Anfang an legte er Wert auf enge Kontakte zu britischen Partnerorganisationen. Vor zwei Jahren etablierte die Deutsch-Britische Gesellschaft einen Austausch für junge Leute zwischen Dortmund und Leeds über den Europäischen Freiwilligendienst.

In guter Tradition werden die Kontakte zum Britischen Konsulat in Düsseldorf erhalten. Auch sonst wird Bewährtes beibehalten: Lesungen mit britischen Autoren, Theater und Comedy in Englisch, Musikveranstaltungen, Diskussionsrunden und Diavorträge. Daneben gibt es weiterhin die regelmäßigen Veranstaltungen „British Circle“ und „Literary Circle“. Zweimal fuhr die Deutsch-Britische Gesellschaft auf Einladung der Britisch-Deutschen Gesellschaft mit Sitz in London zur Network Germany Conference nach England. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Deutsch-Britische Gesellschaft nicht nur durch Interesse an der Weltsprache Englisch geprägt ist, sondern das echte Interesse am Partner und Freund in Europa repräsentiert.