Iran

Die Deutsch-Iranische Gesellschaft

Leitung: Atta Motedayen 

Einen fulminanten Start legte das jüngste „Kind“ der Auslandsgesellschaft, die am 13.02.2009 gegründete Deutsch-Iranische Gesellschaft, am 19.03.2009 mit einem Filmabend auf das Parkett.

Der Termin war mit Bedacht gewählt worden: es war der Vorabend des „Nowrouz“, des persischen Neujahrsfests. Schnell füllte sich der Große Saal der Auslandsgesellschaft, den Ferdos Motedayen, die Ehefrau des Vorsitzenden Atta Motedayen, und ihre Töchter liebevoll dekoriert hatten; nach Kardamom duftender Tee und selbstgebackenes persisches Feingebäck wurden angeboten.

Der Präsident der Auslandsgesellschaft, Klaus Wegener, betonte in seiner Begrüßung die Gunst der Stunde und die Wichtigkeit des Brückenbauens nach dem politischen Wechsel in den USA. Danach spielten zwei iranische Kinder Stücke auf Geige und Santur.

„Wir möchten durch die Gründung der Deutsch-Iranischen Gesellschaft dazu motivieren, dass das gegenseitige Wahrnehmen beider Kulturen verstärkt wird (… ) Persien spielt seit der Antike eine Schlüsselrolle zwischen Fernost und Westen, was den Handel oder die Kultur betrifft.“, so Ferdos Motedayen in ihrer Ansprache. In der Einführung zum Film betonte sie die Tradition der Mystik und orientalischer Märchenerzählkunst.

Die Präsentation des Films mit seinen atemberaubend schönen Bildern, der hohen schauspielerischen Kunst der Protagonisten und die mystische Atmosphäre verzauberten das Publikum, das sich nach dem Film bei einem Glas Tee noch lange darüber unterhielt.

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